# neunzehn

Ihre Gestalt verlor sich im Nebel. Zurück blieb nur sein suchender Blick. Mit ihr wich auch die Welt ins Weiss, entzog sich ihm wie ein scheues Tier, von dem er nur immer einen Teil sah – manchmal ein Bein, manchmal den Schwanz, manchmal den Kopf. Und er ward das Gefühl nicht los, dass er es falsch zusammensetzte, ein Fantasiegeschöpf kreierte, das es so nicht gab. In seiner Erinnerung hörte er ihre Stimme, wie sie ihm damals geantwortet hatte, als er ihr einmal spät nachts in der Dunkelheit und in der Geborgenheit ihrer Arme davon erzählt hatte: „Du hast die Wahl. Mach ein schönes, ein stolzes Geschöpf daraus. Eines, das mir gefallen würde. Eines, das es sich zu suchen lohnt.“

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